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Chriſtinn der hölliſchen Kunſt, mit der die gott⸗ loſe Mutter Euren Geiſt umſtrickt hat, wie Eu⸗ ren Leib die heuchleriſche Tochter unter der Larve frommer Einfalt, die des Landesherrn Concu⸗ bine trägt zu Spott und Hohn des ganzen Sach⸗ ſenlandes.—
Die Gluth des Zornes trat in Johann Georgs Augen, ſein Angeſicht wurde noch bleicher, und er ſprach mit dumpfer, ſchwankender Stimme: Ihr wiſſet nicht, Madame, wen Ihr ſchmähet, wahrlich, Ihr wiſſet es nicht, wem Ihr ver⸗ dankt, daß nicht längſt ſchon geſchehen, was ſich heute begiebt; doch mag ich der Jalouſie par⸗ donniren, wenn ſie des Pöbels abſurdes Geſchwätz nachbetet, es vermag aber weder die Eine noch das Andere des Landesherrn höchſten Willen ab⸗ zuändern. Ihr kennet dieſen Willen, Mada⸗ me, und werdet Euch bereit halten zur Abfahrt an jeden Euch beliebigen Ort, allwo man Euch eine ſtandesgemäße Subſiſtenz verabreichen wird, bis unſere Eheſcheidung nach Kirchenrecht ausge⸗ ſprochen und Ihro Liebden ein fürſtlich Leibge⸗ ding ausgeſetzt worden.—
Nimmermehr,— rief Eleonore, ſich noch mehr emporrichtend— nimmermehr werde ich
Die Frauen v. Neidſchütz. I. Bd. 17
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