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Kammerfrau, welche darauf zu einer andern Unterhaltung überging, den Geſchmack ihrer Ge⸗ bieterinn kennend, den, wie man ſpricht, meh⸗ rere Fürſtinnen damaliger und ſpäterer Zeit theil⸗ ten. Die Rede kam auf Hofneuigkeiten, und ging von da alsbald auf die Damen von Neid⸗ ſchütz über, welche von der eifrigen Dienerinn nicht allzu ſchonend beurtheilt wurden, ein Ge⸗ genſtand, der die lebhafte Theilnahme der Kur⸗ fürſtinn erregte, ſo daß ſie wenig hinter ihrer Anklägerinn zurückblieb, bis ſie endlich, ſich der eben angehörten Ermahnungen vielleicht erinnernd, mit gefaltenen Händen ſprach: Richtet nicht, ſo werdet ihr nicht gerichtet, bei dem Herrn iſt allein die Vergeltung.— Gehorſam knüpfte die Kammerfrau einen neuen Faden des Geſprächs an; ſie begann, in eine niedrigere Sphäre her⸗ abſteigend, Stadtanekdoten zu berichten, welche ſie zu ähnlichem Gebrauch jeden Tag ſorgfältig einſammelte, und man war bereits zum ſieben⸗ ten Hauſe der Schloßgaſſe gelangt, vom Pallaſte an gerechnet, als der hörbare Athem ihrer Ge⸗ bieterinn ſie bemerken ließ, dieſe ſei eingeſchlum⸗ mert, worauf ſie ſich leiſen Schrittes entfernte.
Die Seele Eleonorens Magdalenens ſpann
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