Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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— 249— ſicherte Gobau— ich auch die activen Gaben empfangen werde„die Ihro Durchlauchtigkeit Gnade mich verhoffen läſſt, ſo entbreche ich mich nicht zu geſtehen, wie das erwähnte negative Merkmal derſelben mich zu abſonderlicher Reconnoissance verpflichten würde.—

Einen Augenblick ſtand der Prinz noch, dann ſchritt er ſchnell dem Vorzimmer der Kurfürſtinn zu; hier benachrichtigten ihn die Diener von der Anweſenheit des Kurfürſten, und als er die ihm bereits bekannte Nachricht nicht achtete, erſchien die Kammerfrau in der halbgeöffneten Thür des zweiten Gemachs. Sie war in Begriff, den früher angedeuteten Grund anführend, ihm ehr⸗ erbietig den Eingang zu verwehren, aber im ſel⸗ bigen Augenblick entkräfteten die Töne eines lau⸗ ten und heftigen Geſprächs, die aus dem Schlaf⸗ gemach der Fürſtinn herüber ſchollen, ihre Ver⸗ muthung, und des Prinzen gebietendes Wort und entſchloſſene Geberde ihren Widerſtand.

Es war weniger Krankheit als Mißmuth, welcher, wie oft zu geſchehen pflegte, Eleonoren Magdalenen von Sachſen-Eiſenach an ihr Ge⸗ mach und ihr Lager feſſelte, das letztere mit Dornen beſtreuend, die Stundenkummer und