etwas lang', ehe ich meine Abfertigung erhielt; denn es hieß, die gnädige Dame ſei eingeſchloſſen mit ihrer ſpaniſchen Kammerfrau. Die beſagte Camerara, alias Frau Hofbettmeiſterinn Gobau,
war es, welche mir den Beſcheid ihrer gebieten⸗
den Frau brachte. Sie trat durch eine Neben⸗ thür ein und ſchien abſonderlich erhitzt, doch nahm mich dies nicht Wunder, dieweil ich ſie nicht allzu häufig anders geſehen, und eben ſo wenig die Annehmlichkeiten, mit denen ſie ihren Auf⸗ trag durchflocht, dieweil ich mit denſelben glei⸗ chermaßen ſattſam bekannt geworden im Laufe eines glückſeligen Eheſtandes. Doch inmitten ſothaner zärtlicher Converſation gewahrte ich auf dem obſchon etwas verblichenen, doch zarten Ant⸗ litz meiner Ehefrau einen ſchwarzen Streif, gleich wie von Ruß, und dieſer nahm mich allerdings
Wunder, ſintemal mir bewuſſt, daß ſie ſich bei⸗
mir nimmer ſonderlich mit Küche und ſonſtiger Hauswirthſchaft zu occupiren pflegte. Ich be⸗ trachtete ſie aufmerkſamer, und ſah, wie auch ihre Hände dergleichen Spur trugen; ich ſah, wie ihre Augen ganz ſonderbarlich glühten, und ihr Mund—— Jeſus Maria— ſetzte Bartho⸗ lomäus hinzu, und der römiſch- katholiſche Aus⸗


