Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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mir in eine Reihe zu ſtellen, ſeien noch nicht genugſam bekannt mit den Namen Derer, wel⸗ che ſich der ſchwarzäugigen Eſtevania beigeſellet, von der Zahl, die in der Vulgata Legio heißt.—

Bekannter, als Du glaubſt,— flüſterte der Prinz in ſich hinein.—

Gobau fuhr fort: Als ſie nach böslichem Ent⸗ weichen von Haus und Ehegatten in die Dienſte der Alten da getreten war— ich meine Ihrer hochgräflichen Excellenz von Neidſchütz, ahnete mir gleich nichts Gutes; denn ich weiß, daß hochbeſagte Dame mit meinem gnädigſten Herrn nicht zum Beſten ſtehet; noch beſſer aber weiß ich, daß oftberührte Frau Gobau gegen Höchſt⸗

ebendenſelben gewiſſe Geſinnungen heget, welche

nicht allerdings mit der Dankbarkeit übereinſtim⸗ men, die Deren Munificenz um ſie meritiret in Ertheilung reicher Gaben und Verſorgung durch einen Ehegatten, wie Ihro Durchlauchtigkeit unterthänigſter Knecht.—

Abermals lächelte der Prinz, doch etwas minder düſter; der Kaſtellan aber ſprach weiter: Als ich vor einer halben Stunde erſt im Vorzim⸗ mer der Frau Gräfinn ſtand, um, wie geſagt, Ihro Excellenz Befehle einzuholen, währte es