Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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gereichen, könnte ich Ihro Durchlauchtigkeit be⸗ jahend antworten. So aber bin ich leider das Gegentheil zu thun forciret; Madame la Com- tesse de Rochlitz haben ſich abſonderlich alteriret befunden nach der Cour bei Ihro königlichen Ho⸗ heit, alſo, daß Wohlſelbiger einige Pamoisons zugeſtoßen und dannenhero die Medici citiret wor⸗ den ſind.—

Katharina iſt krank!— rief der Kurfürſt erſchrocken und die Nachbarſchaft der Zimmer Frau Eleonorens vergeſſend.— Wahrlich, ich werde nicht dulden, daß man fort und fort kränke, was mir theuer iſt, und es muß anders werden. Begleite mich der Herr Graf zu den Damen.—

Pardon, Monseigneur,— verſetzte der Kam⸗ merherr und Hof- und Juſtizrath— die ver⸗ ehrte jüngere Frau Gräfinn haben ſich, nachdem die Attaquen vorüber waren, zur Ruhe verfügt, und ſind bald in einen erquicklichen Schlummer verfallen, welchen die Herren von der Fakultät zu unterbrechen nicht rathſam halten, als eine heilſame Criſis.—

Iſt Frau von Neidſchütz noch ſichtbar?— fragte Johann Georg beunruhigt.— Auch Ihro Excellenz,— lautete der Beſcheid— hat ſich