Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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tief auf, und fuhr erſt, nachdem er ſich mit ei⸗ nem tüchtigen Schluck Weines geſtärkt, alſo fort: Allzu gut, als daß ich deſſelben erwähnen ſollte, iſt Eure Gnaden das betrübte Hinſcheiden der Frau Marqueſa von Manzera bekannt; in⸗ gleichen wie man die alte Hexe, meine Schwie⸗ germutter, nicht geringen Antheiles an ſelbigem bezüchtigte, und gleichermaßen wie, als die Fa⸗ miliares der Santa Caſa kamen, ſie abzuholen, man ſie erwürgt auf ihrem Lager traf, zweifels⸗ ohne von eigner Hand, oder der Klaue, Gott ſei bei uns †††, ihres hölliſchen Partiſans. Zwar war die Betrübniß des Durchlauchtigſten ſehr groß über das traurige Schickſal der Mar⸗ queſa, aber die Zeit führt Balſam mit ſich für jegliche Wunde, und nach und nach begann das fürſtliche Auge, unter düſterm Thränenſchleier hervor, nach einer Tröſterinn zu blicken, in der Perſon der mehrbenannten Candelaria Levas. Hochderoſelben fürtreffliche Memorie hat ſich be⸗ reits in Anſehen deſſen bewähret, was nun ge⸗ ſchah, und mein Herr Vizthum von Eckſtädt er⸗ mangelt nicht zu wiſſen, wie das Mägdlein end⸗ lich die langbewahrte Opiniatretät aufgab. Wie billig und natürlich verzwiefachte ich hierauf meine“

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