wie das Zigeunerweſen der Alten auf ihre Schwe⸗ ſter Eſtevanias. Ihr waren die Liebesbande nicht unbewuſſt zwiſchen dem Herrn und der Frau Marqueſa Excellenz, und ſie trug Scheu, der hohen Dame Eintrag zu thun, die ihre Wohl⸗ thäterinn geweſen. Wie ich bereits geſagt, ich fand Behagen an der Andern, auch däuchteten mir die beſagten Umſtände kavorable; alſo meinte ich denn, Sennorita Eſtevania ſei keine ver⸗ werfliche Parthie für mich, ich aber eine ſehr an⸗ nehmliche für ein Bürgermädchen, als valet de chambre péruquier und homme de confiance eines kurfürſtlichen Prinzen. Das ſchien aber ihre Meinung nicht gänzlich; die Donna that ſehr ſpröde gegen mich, und ſo mag ſie mit dem Wohlnehmen des Herrn Junkers, was Hoch⸗ demſelben auch zu ſagen beliebt, gleichfalls gegen Ihn ſelbſt gethan haben; denn ſchon damals hatte ſie unſtreitig ihr Augenmerk auf das gerichtet, was die Schweſter von ſich wies. Ach, wäre ſie doch dabei geblieben! hätte mich die eitle Welt⸗ klugheit nicht genugſam verblendet, zu glauben, ſolche egyptiſche Brut könne von Art laſſen!— Als Meiſter Gobau dies geſprochen, ſeufzte er
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