Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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cher dahin ſtrebt, und dem es auch bereits ge⸗

lungen, der Vertraute ſeines Herrn zu ſein, was

man ami du prince heißt, gebührt es gleichſam, den Schatten deſſelben darzuſtellen, und wie die⸗ ſer, ſich nicht an einer Stelle betreffen zu laſſen, von welcher der Sonnenblick fürſtlicher Huld ſich abwendet. Nun müſſe Er wiſſen, daß mein gnädigſter Herr, obſchon dem ſchönen Geſchlechte keinesweges abgeneigt, dennoch bei den Damen von Neidſchütz eine Exception macht, dieweil er ſie förmlich en grippe genommen. Da begreift

denn der Herr Gobau wohl, daß, wiewohl die

Frau Gräfinn meine Baſe, dergleichen verwand— ſchaftliche Verbindung billig höhern Rückſichten weichen muß.—

Beſtätigend verſetzte Jener: O ganz ohne Zweifel; und es erfreuet mich unendlich, daß der hochwohlgeborne Herr Vizthum von Eckſtädt ſich in ſo kurzer Zeit zu dem formiret, was er zu werden verſprach, zu einem vollkommenen Cour⸗ tiſan nämlich.— Alſo— fuhr er mit ſchlauem Lächeln und lauerndem Blicke fort— Alſo iſt des Prinzen Auguſt Durchlauchtigkeit der Mutter und der Tochter ſo gar wenig gewogen?— Es iſt, wie ich Demſelben ſage— entgegnete mit