Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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3 31*, die ſie nun ſchon manches Jahr jedermänniglich vergebens offeriret.—

Teres! rief der Page lebhaft— Oköſtliches Naß, gekältert auf den Bergen von Andaluſien! Kein ächter Kavalier ſchlägt einen Trunk aus, vornehmlich, wenn es nicht das vaterländiſche Gewächs iſt, das in angenehmer Säuerlichkeit den Mund zuſammenzieht und das Eingeweide.— Und wie eben der Prinz ſeinem Bruder, folgte der Edelknabe dem Hausverwalter in ein Erker⸗ zimmer des Unterſtocks, und wie Jene über ih⸗ nen, ließen Beide ſich beim Weinkruge nieder, doch heiterern Sinnes und mit größerer Redſeligkeit.

Nicht wahr, hochwohlgeborner Junker,— begann, nachdem ſie einige Züge gethan, der Gaſtgeber: Nicht wahr, der Wein iſt gut, und erinnert an eine Zeit, welcher Ihr ja mit ſol⸗ chem Vergnügen gedenkt, und die auch mir im⸗ mer lieb iſt, einige kleine Dinge ungerechnet, denen ich nun freilich valet gegeben habe, als kurfürſtlicher, wohlbeſtallter Diener, und an Jah⸗ ren zunehmend.—

Als der Teufel alt ward,— lachte Herr Vizthum von Eckſtädt— ward er ein Einſied⸗ ler.— Dann aber nahm er plötzlich eine feierliche