gnädigſte Herr fragt oft nach mir, und ich mag ſagen, daß ich Höchſtihm beinah unentbehrlich bin.—
Ich mag keinesweges in Abrede ſtehen, daß der durchlauchtige Herr jetzt, wie bevor, Hoch⸗ dero fürtreffliche Meriten zu würdigen weiß; hat Höchſtſelbiger doch immer gar huldreiche Geſinnung zu ſeinen Dienern, und ob ich ſchon nicht wage, mich mit meinem Herrn und Gönner in Parallele zu ſetzen, hat Seine Durchlauchtigkeit doch ſelbiges auch an mir eben kund gethan durch gnädigen Zuſpruch. Jedennoch vermeine ich, der Herr Kammerpage möchten gerade in dieſem Augen⸗ blicke dem Prinzen nicht allerdings unentbehrlich ſein, ſintemalen beiderlei hohe Häupter, ſo wie ich bemerkt, im Begriff ſtehen, gewiſſe Dinge zu traktiren, bei welchen die Gegenwart eines Dritten nicht ſonderlich erwünſcht ſein dürfte. Sie präpariren ſich dazu, wie es Potentaten und Fürſten geziemt, durch einen Trunk edlen Ungar⸗ weines, und befindet ſich auch ſolcher nicht im Bereich eines armen Kaſtellans, ſo vermag ich doch meinem verehrten Herrn ein Gläslein Teres vorzuſetzen, falls er die Unterhaltung mit dieſer Dame nicht vorziehet, oder die Prieſe Tabak,


