Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Geſchaͤfte treiben, welche dem Wohle des Vater⸗ landes fremd ſind, wo ſie nicht gar es ge⸗ faͤhrden.“—

War etwas Abſichtliches in dem Geſagten befindlich, ſo fand der Hoͤrer fuͤr gut, es nicht bemerken zu wollen, doch war einige Verlegen⸗ heit in dem Tone hoͤrbar, mit welchem er ſagte: „Eben dieſe Einigkeit iſt auch mein Wunſch, und mein Kummer, ſie zu vermiſſen. O wenn dies Alles doch ſchon voruͤber waͤre, das leider unſere Kraͤfte in Anſpruch nimmt; waͤre das Tagewerk ſchon vollbracht, und ich hielte Feier⸗ abend in der laͤndlichen Stille, ein gluͤcklicher Vater dankbar froher Unterthanen! Hier iſt es ſchwer, gluͤcklich zu ſeyn, ſchwerer noch, Dank⸗ bare zu machen.“—

„Ja, nach vollbrachtem Tagewerk“— er⸗ widerte der Alte—„iſt ſo ein Feierabend er⸗ quickend und wohl vorbereitend zur Ruhe. Blickt um Euch her,“— fuhr er ſehr ernſt fort,—„iſt ein ſolcher Abend nicht ein ſchoͤnes Bild der letz⸗ ten Stunden eines Lebens, deſſen Tagewerk treu und gewiſſenhaft vollbracht worden? Die gol⸗ denen Abendwolken glaͤnzen freundlich hernieder auf den Muͤden, die erquickenden balſamiſchen