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beneide ich Euer Loos! Immer war das Land⸗ leben mein innigſter Wunſch. Ihr wiſſet ja, werther Herr, beatus ille, qui procul negotiis.“*)
„Mit Eurer Epcellenz Verlaub,“ unterbrach ihn der Andere,„wer zu den Geſchaͤften beru⸗ fen iſt, darf ſich nicht fern von ihnen halten, noch ſich ihrer entaͤußern, wenn es nicht gerade nach ſeiner Laune geht und ſeinem Belieben, oͤffentlich manchmal, nur um im Geheimen viel— leicht deſto thaͤtiger zu ſeyn.“— Er hatte hier die Stimme erhoben, und fuhr mit ſteigendem Nachdruck fort:—„Ich bin aͤlter als Ihr, Ge⸗ neral, und ein ſchlichter Landeigenthuͤmer; ich dränge mich nicht zu den öͤffentlichen Geſchaͤf⸗ ten; beriefen mich aber meine Mitbuͤrger zu denſelben, ſo wuͤrde ich fuͤr meine Pflicht ach⸗ ten, ihrem Ruf zu gehorchen. Dann aber wuͤrd' ich, wenn auch nicht der ſcharfſinnigſte und erfahrenſte unter den Dienern des Gemein⸗ wohls ſeyn, aber doch ein treuer und ein⸗ facherz zu den Beſten wuͤrde ich mich in Einigkeit halten, uͤberall und immer zu derſelben ermah— nen, und am wenigſten wuͤrde ich abgeſonderte
*) Gluͤcklich der, welcher fern von Geſchäften.


