Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Zuge waren regelmaͤßig und ſcharf geſchnitten, eine beinahe hoͤhniſche Falte zeigte ſich um den ſelten läͤchelnden Mund, und ihn ſehend, haͤtte viel⸗ leicht Caſar geſagt, was er einſt von Caſſius ſagte. Seine Kleidung, deren Hauptſtuͤck eine mit Schnuͤren beſetzte ſogenannte Kurtka war, etinnerte an die Tracht der Studioſen des nord⸗ lichen Deutſchlands, wie auch manche Wen⸗ dung ſeiner Rede an ſie erinnerte, ohne deshalb der Eigenthuͤmlichkeit zu ermangeln.

Der Ton der guten Geſellſchaft iſt in dem Lande, von dem die Rede iſt, ungezwungener, als in dem zunaͤchſt angraͤnzenden; Stand, Al— ter und Geſchlecht bilden keine ſo ſchwer zu uͤberſteigende Schranken, man tritt ſich leicht naͤher, wenn man dazu Luſt hat, und ſcheidet, wenn dieſe Luſt voruͤber iſt, eben ſo leicht aus⸗ einander.

Das Erſte geſchah auch hier, es ſtehet in⸗ deſſen zu glauben, daß die ſchnelle Bekannt⸗ ſchaft in dieſem Falle durch etwas mehr be⸗ guͤnſtigt ward als die bloße Sitte des Landes, durch das naͤmlich, was die koͤrnige Sprache der Vorfahren Teufelsblendwerk nannte. Man

war zufrieden, den Namen der fremden Dame III. 3