Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Nachahmung nicht, ſondern der Nacheife⸗ rung. Er war ernſt, wie beinahe alle nur ſo junge und noch juͤngere Leute jener Zeit; ſeine Haltung und Benehmen waren mehr kuͤhn und ſicher als ſtiolz, und von dem Anſtande geregelt, den ſie jedoch auch nicht verletzten; ſeine Rede war ungebunden, obſchon mitunter ein wenig ſcholaſtiſch, ward ſie indeß lebhafter, ſo zeigte ſich in derſelben eine ſeltſame aber nicht ungewoͤhn⸗ liche Miſchung von vrientaliſchem Schwung und kraͤftiger roͤmiſcher Kuͤrze. Sein Blick war kalt, ſelbſt ein wenig finſter, doch wenn ein Gedanke oder Wunſch ſeine Sinnen beruͤhrte, ward er lebhaft, feurig in dem Maaße, als er dieſen Gedanken oder Wunſch entwickelte oder verfocht; aber Gemeines brachte dieſe Wirkung nicht her⸗ vor, Kleinigkeiten, welche das Begehren und die Thatkraft Mancher in Anſpruch nehmen, ließ er unbeachtet, oder nahm ſie gleichguͤltig hin. Das Leben hatte ſeine ſchimmernde, angenehme Seite dem Juͤnglinge nicht zugekehrt, wohl aber die ernſte und bedeutende dem fruͤh gereiften Manne. Seine Begierden, heftig, wie ihre Gegenſtaͤnde wichtig waren, kochten in dem gruͤbelnden Sin⸗ ne an verſchloſſenem alchymiſtiſchen Feuer. Seine