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Andern; es war ein ruͤſtiger Mann im Anbe⸗ ginn der ſechziger Jahre; ſein Anſehn zeugte von einer gewiſſen behaglichen Ruhe, erzeugt nicht durch Duͤnkel, ſondern durch Kenntniß ſeiner Selbſt, der umgebenden Welt und ihrer Verhältniſſe; der Ton ſeiner Rede war ſtreng. aber mild und freundlich der Blick ſeines Auges; ſeine Tracht, war die altvaͤterliche des Landes, und patriar⸗ chaliſch ſein ganzes Weſen, nicht ſtolz und nicht demuͤthig, nicht vorlaut und nicht ſcheu; er ſchien ſeinen Werth zu fuͤhlen, und hinlaͤnglich zu fuͤh⸗ len, um nicht zu glauben, daß es noth thue, ihn gelten zu machen. Ruhe herrſchte vor in ſeiner ganzen Haltung, doch ſah man ihm an, er koͤnne auch unruhig werden, wo es der Muͤhe verlohnte, und es werde dann nicht ſchlechthin abgethan ſeyn mit Redensarten. Die Bewill⸗ kommnung, welche er an die Dame richtete, war ſittig, aber biederherzig und einfach; die weniger laut und geſetzt zu ihrem Begleiter geſprochenen Worte deuteten an, er halte fuͤr ausgemacht, Je⸗ der, der ein Buͤrger dieſes Landes war oder hieß, muͤſſe denken und handeln wie er, das heißt, wie er denken und handeln ſollte, wenig⸗ ſtens nach ſeiner Meinung, welche zu beurthei⸗


