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Geſanges unkundigen Kehlen, Gaſſenhauer ſtatt der ſuͤßen Toͤne der Kaſtraten, ſtatt der Ball⸗ muſik Maͤrſche und Trommeln und Pfeifen und gar das grobe Brummen der Kanonen! Wahr⸗ haftig, ich will lieber dort ſeyn, wo ich jetzt wohne, als an dieſem ſo ganz veraͤnderten Orte, und ich bin ſehr froh, nur ſelten hierher zu kom⸗ men, und allein bei ſolchen Gelegenheiten, als die heutige, die mich freilich uͤber mein Hierſeyn troͤſtet. Am unertraͤglichſten aber finde ich das immerwaͤhrende Freiheitgebruͤll, von dem uns die Ohren ſchon ſattſam wehgethan in fruͤherer geit. Es ſchmerzt mich auch, daß all dieſer Wirrwarr gewiſſermaßen aus eben dem Lande herſtammt, das uns ſo lieb war, von dem wir Alles uͤberkamen, was unſer Leben erfreute, Bon⸗ mots und Ragouts, Ballets und Tragoͤdien, die Encyelopäͤdie und die Moden. Nun, das, was man jetzt ſieht, mag auch wohl Mode ſeyn; ſie ndert ſich ja mit der Zeit, aber unſere war doch die beſſere Mode.
„Das geht auch meinem Herrn ſehr nahe, bei dem ich noch mein vorig Amt bekleide, ob es gleich nicht mehr ſo eintraͤglich iſt, und Alles, was man von hier aus erfaͤhrt, choquirt ihn au⸗


