Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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iſchen Baͤdern viel geſprochen habe von dem Reichthum und der Pracht der Fuͤrſtin**, von ihren Gaſtmaͤhlern und Baͤllen und neben⸗ her von ihren Reizen, von ihrem Verſtande und vornehmen Sitten, welche letztere freilich erſt durch die erſten in ihr gehoͤriges Licht geſetzt wurden. Nicht genug aber, auch Leute aus nie⸗ dern Staͤnden hatten ſich ihrer Herablaſſung und Freigebigkeit zu erfreuen. Kaufleute, deren Firma in der Handelswelt unbekannt war, va⸗ cirende Schauſpieler, ausgeglitten auf den Bre⸗ tern Thaliens, Ritter mehrer Orden, von denen Montfaucon und ſeine Nachfolger nichts erwaͤh⸗ nen, aͤgyptiſche Sffiziere außer Dienſt, abge⸗ dankte Croupiers der Faro- und Rouge et Noir- Banken hatten, freilich im Stillen, oftmals Zu⸗ tritt bei der geprieſenen Fremden, und gingen meiſt reich beſchraͤnkt von dannen. Vielleicht wa ren Einige von ihnen Gegenſtaͤnde derſelben Wohlthaͤtigkeit, welche Frau Beate Bilſen einſt gegen die duͤrftige Jugend maͤnnlichen Geſchlech⸗ tes ſo fleißig uͤbte; Andere aber, widriger Ge⸗ ſtalt, vorgeruckten Alters, gemeiner Sitte, kuͤm⸗ merlich unter dem Firniß des Wichtigthuns ver⸗ ſteckt, mehre Sprachen fehlerhaft ſprechend, ge⸗ 15*