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hörten ſchweclich zu Jenen. Doch ſtand auch ihnen der Beutel der Erlauchten offen und ihr Geheimzimmer, und wenn ſie daſſelbe verließen, verweilte ihre Gonnerin mehrentheils noch lange daſelbſt mit ihrem Begleiter, der jetzt unweiger⸗ lich und eifrig die Stelle ihres Secretairs ver⸗ ſah, an ihrem Reiſejournal zu arbeiten, das all⸗ maͤhlig zu einem bedeutenden— an⸗ ſchwoll.
Noch, faͤhrt der gneeb zot noch hat, Gott ſey Dank, der ſchwarze Tod mit ſei⸗ nem furchtbaren Gefolge nicht eingeſprochen in unſerer guten Stadt, wir haben uns demnach noch keines neuen Beſuches der werthen Mit⸗ buͤrgerin, vor welcher uns der Himmel bewahre! zu erfreuen gehabt. Eingezogenen Nachrichten jedoch zufolge, hat dieſelbe unter dem Schirm ihres grauenhaften Genoſſen in andern freien und Handelsſtaͤdten, wo derſelbe Einkehr gehal⸗ ten, Spuren ihrer Thaͤtigkeit hinterlaſſen, welche nur allzudeutlich prognoſticiren, was hier geſchehen wuͤrde, ſo der Wuͤrger uns heimſuchte und ſeine noch ſchlimmere Gehuͤlfin.—
Die beſtimmte Zeit war herangekommen, der gluͤhende Sommer ſtand im Begriffe, ſeinem milden Nachfolger, dem Herbſt, zu weichen, wie


