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ſich zum Herbſt neigt, kehren wir zuruͤck zu jener großen Stadt, die Euch ſo wohl gefiel, und ſchauen zu, ob nicht das Pentagramma vielleicht ſchon zernagt ſey, von dem ich Euch ſagte.“—
Im Anfange behagte der Dame die plotzliche Veraͤnderung im Tone ihres Reiſegeſellſchafters wenig; man gewoͤhnt ſich ſo leicht an das, was gefallt; aber die Folge ſeiner Rede gab ihr all⸗ maͤhlig ihre gute Laune wieder. Sie ſollte ja prunken und vornehm thun koͤnnen, ſie ſollte nebenbei zu etwas beitragen, das wahrſcheinlich nicht das Allerehrlichſte war; die Ausſicht war ihr aufgethan, bald zu dem Gewerbe zuruͤckzu⸗ kehren, ihr eigenthuͤmlich durch Obliegenheit und Geſchmack, und die noch angenehmere, in wahr⸗ ſcheinlich nicht langer Friſt ihrer Vaterſtadt die Beweiſe von Anhaͤnglichkeit zu geben, welche ein hoͤheres Pflichtgebot fuͤr den Augenblick ihr ge⸗ weigert. Sie unterwarf ſich, wie immer, dem Willen, dem zu widerſtehen ſie das Recht ver⸗ loren und die Luſt, und ſtatt nach den Mauern der ungenannten Stadt flog der Wagen nach Suͤdweſten.
Wenig weiß der Chroniſt von dieſer Reiſe; er ſagt blos in kurzen Worten, daß man in den


