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Waͤhrend dem war ſie nun der wirklichen Feindin gegenuͤber angelangt, und die nicht breite Vorſtadtſtraße, mit Menſchen angefuͤllt, erſchwerte das Ausweichen beider Wagen. Der conſulariſche Kutſcher, ſtolz auf ſein Amt und ſeinen Sitz, herrſchte dem gegenuͤber den Befehl zu, Raum zu geben der Gemahlin des Stadthaupts. Ge⸗ geben war die Weiſung, welcher in der namen⸗ loſen Stadt jeder Pferdelenker gehorchte, ihr ward indeß nicht der gewohnte Erfolg. Der knabenhafte Vorreiter des Reiſewagens, mit den kurzen Beinen muͤhſam den Ruͤcken eines lang⸗ gemaͤhnten baͤumenden Pferdes umklammernd, laͤchelte hoͤhniſch und ſtieß darauf mit ſeiner gel⸗ lenden Stimme einen unverſtaͤndlichen kurzen Schrei aus, der langbaͤrtige Roſſebaͤndiger hin⸗ ter ihm aber ſchrie mit donnernder Stimme ei⸗ nige Worte, langſamer, doch eben ſo ſchwer zu deuten. Schon hatte die Frau Buͤrgermeiſterin das flammendrothe Geſicht an dem Schlage ge⸗ zeigt und mit ſchneidender Stimme gefragt, wer der Freche ſey, der ſich ſolches gegen die Haͤlfte des Conſuls erdreiſte, ſchon machten die Freiſtaͤdter, wenig auf Fuͤrſtenhuͤte und Hermelinmaͤntel ge⸗ bend, Miene, die beleidigte Ehre ihrer Stadt⸗


