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Schritt mit dem magern, keuchenden Thiere zu halten, das, vor den Suͤnderkarrn geſpannt, trau⸗ rig die traurige Laſt zum traurigſten aller Ziele fuͤhrte. Eben ſo wenig verließen ihre Augen, mit goldener Lorgnette bewaffnet, die Patientin, ent⸗ ſchloſſen, ſich keinen Zug des Schmerzes, keinen bangen Seufzer entſchluͤpfen zu laſſen. Ueber der wohlbeleibten Baſe breiter Schulter aber gewahrte man der Nichte hageres gelbliches Geſicht, und waͤhrend Jene die Proſa herben Spottes in hier und da zuſammengeraffte Poeſie verkleidete, erfreute die Andere ſich ganz unverhohlen uͤber deren Schmach, welche, ihrer Meinung nach, ihr den reichen angeſehenen Braͤutigam abwen⸗ dig gemacht, vornehmlich aber uͤber ihre Haͤß⸗ lichkeit, und ſogar ein klein wenig uͤber den Lohn,
welcher dem ſchlechten Geſchmack des wohlſeli⸗
gen Senator Werzelius geworden. Doch ward ſo mildreichem Beginnen das Beabſichtigte nicht zu Theil, es ſchien nicht, als miſche die Gegen⸗ wart beider Damen noch einen bittern Tropfen in den Todeskelch der Leidenden; nur ſelten ſah die vermeinte Beate zu ihnen hinuͤber, und wenn es geſchah, trug ihr Blick das Gepraͤge voͤlliger Gleichguͤltigkeit, ja der Verachtung ſogar.


