Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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mklammert hielt, traten ganz verſchie⸗ deutlichere Gefuͤhle.

Eeine ſchwerfaͤllige Karoſſe, gemeiner Stadt Eigenthum und ihrer Form nach ſchon ziemlich lange im Beſitz derſelben, raſſelte, von zwei maͤchtigen, wohlausgefuͤtterten oſtfrieſiſchen Pfer⸗ den gezogen, gegen den zierlichen Reiſewagen der fremden Fuͤrſtin heran, denn nach jener kurzen Probedarſtellung hatte die Wittwe des Schnitt⸗ haͤndlers Bilſen Geſchmack an dieſer Rolle ge⸗ wonnen, und eines ihrer Hauptbedingniſſe bei der Reiſe in die Heimat war die Fuͤhrung ei⸗ nes Titels geweſen, welcher ihren Landesgenoſ⸗ ſen, aͤcht oder unaͤcht, ſo volltonend in den Ohren klingt, obgleich dort, wo ſie zum erſten Male ihn gefuͤhrt, die Legionenzahl derer, die ihn tru⸗ gen, ihm allen Werth der Auszeichnung ge⸗ nommen.

In dem Inventarienſtuͤck des kleinen Frei⸗ ſtaates befand ſich die mehrmals ſchon erwaͤhnte Frau Buͤrgermeiſterin. Sie hatte ſich die Luſt nicht verſagen koͤnnen, die einſt Angefeindete und Beneidete auf der ſchimpflichen Todesfahrt zu begleiten. Des Kutſchers Hand, die Zuͤgel ſtraff anziehend, zwang die gewaltigen Roſſe, gleichen