Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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wir einigermaßen das Weſen kennen, welches Beatens Huͤlle verbarg, finden ſehr natuͤrlich, daß, an ein thaͤtig Leben und ſtarke Bewegung gewohnt, die Einſperrung im Kerter es lang⸗ weilen mußte, noch mehr aber der nicht ſehr er⸗ gotzliche Umgang mit der frommen Schließers⸗ frau und der Prieſier taͤglich eifrigere Er⸗ mahnung

Mit einer uns eben ſo leicht begreiflichen Gleichguͤltigkeit hatte ſie das milde Urtheil ver⸗ nommen, welches der, wenn jemals Eine es war, des Scheiterhaufens Wuͤrdigen das Schwert zuerkannte, und eben jene Gutmuͤthigen prieſen die Selbſterkenntniß der Schuldigen, welche ſolche Strafe als zu gering achtete fuͤr ſolche Verbrechen.

Unſer Chroniſt findet ſolche Vorausſetzung ſehr in der Natur der Sache begruͤndet und fuͤgt eine Anmerkung hinzu, welche wir als ge⸗ treuer Abſchilderer hinweg zu laſſen uns nicht geſtatten. Er belobt gebuͤhrend die Menſchlich⸗ keit der Geſetzgeber ſeiner Zeit, die das Schwert allein zum Mittel beſtimmt haben, der Geſell⸗ ſchaft Genugthuung zu geben an Dem, welcher ihre Ordnung uͤbertreten; doch wirft er die Frage