Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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es nicht bei bloßen Worten ſein Bewenden ha⸗ ben, jeglicher Arbeiter iſt ſeines Lohnes werth, und ein ſo redliches Beſtreben, als das Eure, verdient Aufmunterung. So habe ich mir denn Etwas ausgeſonnen, was Euch gewiß Vergnü⸗ gen gewaͤhrt: Ihr ſollet naͤmlich einer Hinrich⸗ tung beiwohnen, und was das Ergoͤtzlichſte bei der Sache iſt, Eurer eigenen.“—

So ſpaßhaft nun auch der werthe Freund dieſen Antrag vorbrachte, ſo gefiel doch der Spaß Frau Bilſen ſehr uͤbel; ſie ſchaute dem freundlich Laͤchelnden erſchrocken in das Geſicht und machte ſogar Anſtalt, aus dem Wagenſchlage zu ſpringen. Er aber hielt ſie beim Arme feſt und aͤußerte ſich in folgender beruhigender Weiſe: „Warum ſo erſchrocken, Beſte? Koͤnnet Ihr wohl Arges denken, bei ſolch harmloſem Vor⸗ ſchlag? Ihr ſchließet doch nicht gar aus den Kleinigkeiten, die ſich begeben, es ſey mein Ge⸗ brauch, wie anderer großer Herren mitunter, mich deren gern zu entledigen, welche mir Dienſte geleiſtet? Furchtet Solches nicht fur Euch, und wiſſet, daß ich ſo allenfalls nur mit Solchen verfahre, die mir nichts mehr taugen. Damit hat es aber bei Euch noch lange Zeit, ſehr

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