Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Umſtandes wegen ja nicht in Irrthum uͤber die in Frage ſtehende Perſon zu fallen. Beatens Lehrbegier hatte Wunder gethan unter der Lei⸗ tung eines Meiſters, der, wie man weiß, ein Meiſter iſt in aller Wiſſenſchaft und freien Kuͤn⸗ ſten, der, ſo lange er auch ſchon mit der Zeit geſchritten, ſie immer ruͤſtig begleitet, niemals alternd in ihr, immer neu wie ſie. Eines ſol⸗ chen Lehrers Unterricht mußte Fruͤchte tragen bei ſo empfaͤnglichem Sinn, und ſo war in kurzer Zeit eine große Veraͤnderung vorgegangen, in ihrem Innern wohl nicht, doch in ihrem Aeu⸗ ßern. Zu ſolcher war aber nicht nur die Erler⸗ nung der europaͤiſchen Gemeinſprache noͤthig, ſondern auch ſattſame Unkenntniß der andern, und wenig begierig, die Mundart des Landes ſich anzueignen, als deſſen Bewohnerin ſie fuͤr Augenblicke galt, hatte die neue Dame ſich feſt vorgeſetzt, ihre eigene zu vergeſſen.

Die Neugierigſten verſuchten, Kundſchaft ein⸗ zuziehen bei den Dienern und Dienerinnen der hohen Reiſenden, aber woher dieſe auch ſtammen mochten, die Landesſprache verſtanden ſie nicht; ſie antworteten nur mit gebrochenen Sylben, mit Achſelzucken, wohl gar mit hoͤhniſchem La⸗