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ſie auf dem gebahnten Wege der Heuchelei nicht zu verfehlen gedachte; jetzt hatte ſie dieſe Hoff⸗
nung nicht mehr, denn Alle, die Theil an ihr
genommen, hatte der Tod gefeſſelt auf ihr eigen Geheiß, die Lebenden aber wichen mit Entſetzen von ihr, und Keiner, ſie mußte es ſich geſtehen, wuͤrde Hand angelegt haben, das gefangene Ungethuͤm zu befreien.
Und nun fand ſich doch Einer, der den Willen ausſprach, es zu verſuchen, welcher ſich das Vermoͤgen zuſchrieb, es zu vollbringen, und die Todesfeige umklammerte begierig den Zweig der Lebenshoffnung, der ſich ihr bot im Augen⸗ blicke des Verſinkens, und ſie haͤtte ihn um⸗ klammert, waͤre er mit Dornen beſetzt, waͤre es ſtatt eines Zweiges, dem Sprichworte nach, ein zweiſchneidig Meſſer geweſen.
„Fliehen ſoll ich?“ fragte ſie mit Span⸗ nung—„und Ihr wollet, Ihr koͤnnet dazu thun, daß es gelinge?“—
„Ich kann es vielleicht,— lautete des Doktors Beſcheid,—„doch kommt es dabei auf Mancherlei an, abſonderlich auf Euch ſelbſt.“—
„Was ſoll ich,“— rief Beate—„ſprecht,


