Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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was ſoll ich thun, daß ich lebe? Ich will flie⸗ hen, wenn es ſeyn muß, wenn Ihr nicht anders mich retten koͤnnet. Wohl haͤtte ich gern durch Eure Geſchicklichkeit gut gemacht, was Ihr mit Recht einen unverzeihlichen Fehler nennet, da Ihr nicht in ſeiner ganzen Schrecklichkeit begrei⸗ fen koͤnnt, was mich dazu getrieben; gern hätte ich meine Feinde zu Schanden gemacht, aber wenn es zu ſpaͤt dazu iſt, ſo will ich die Hei⸗ math meiden, ſo will ich, daß ich nur nicht ſterbe, das Leben, das liebe Leben friſten mit ungewohnter Handarbeit; das Elend kann ich wohl tragen, aber nicht den Tod.“—

„Es iſt allerdings zu ſpaͤt zu andern Aus⸗ kunftmitteln,“— verſicherte Jener;—„in all den tauſend Schlupfwinkeln des Rechts ſehe ich keinen, der Euch der Ahndung entzöge, in ſei⸗ nen hunderttauſend Deutungen keine, welche entkraͤftete, was ſo viele Thatſachen darthun, was Euer eigener Mund thoͤrichter Weiſe be⸗ kraͤftigt. So trage ich denn auch nicht den allermindeſten Zweifel an Eurem Willen zur Flucht. Der Tod iſt unſtreitig ein bitteres Ding, zumal unter gewiſſen Umſtaͤnden, und ſo moͤgt Ihr ihm denn ganz gern ein Leben vorziehen in Ax⸗