Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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derung des Graͤßlichen. Von zwei Seiten bin ich bedroht, wo ich mich hinwende, begegnet mir Haß und Ingrimm, und keinen Helfer ſeh' ich, als Euch! Helfet mir denn, ſo Ihr es vermo⸗ get, wenn nicht aus Dankbarkeit, aus welcher Urſach Ihr wollt, nur helft; denn leben kann ich nicht, und kann noch viel weniger ſterben!“—

„Dies Dilemma,“ meinte der Vertheidiger, „uͤrfte etwas ſchwer zu löſen ſeyn fuͤr einen Andern als mich. Jedoch meine ich, Ihr konn. tet kaum einen beſſern Helfer erwaͤhlen auf ei⸗ ner und der andern Seite, die Ihr genannt. Ich habe Euch verſtanden, und es iſt wohl⸗ gethan, abzubrechen von dieſen Dingen und zu der Abſicht zuruͤckzukehren, in der ich kam. Meine Huͤlfe alſo begehret Ihr?“ ſetzte er un⸗ befangen fragend hinzu.

„Ob ich ſie begehre?“ rief Beate—„Kei⸗ ner bedarf ihrer wohl mehr, als ich, die ich die Elendeſte bin auf der weiten Erde!“

„Und wie kann ich Euch ſolche gewaͤhren?“ erwiederte in anſcheinendem Nachſinnen der Doktor:„Eines kann ich wohl thun; ich bin genug erfahren in den Windungen deſſen, was man Recht heißt, um den Weg lang zu ma⸗