Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Verbindlichkeiten gegen ſie habe, vornehmlich ſolche, von denen ſie ſelbſt nichts weiß, und um nicht unerkenntlich zu ſeyn, werde ich thun, was in meinen Kraͤften ſteht, ſolches aber iſt, ohne Ruhm zu melden, in der That nicht wenig.“—

„So rettet mich denn,“— jammerte Beate —„rettet mich von dem furchtbaren Tode; ich kann nicht ſterben— im tiefſten Elend will ich ſchmachten, Alles will ich uber mich ergehen laſſen, nur ſterben kann ich nicht.“—

„Was hilft es Euch, nicht ſterben zu kön⸗ nen, wenn Ihr doch muͤßt?“ antwortete Je⸗ ner mit Rauhigkeit.„Ich ſoll Euch retten, und Alles wollet Ihr uͤber Euch ergehen laſſen? Nun denn, wir werden ſehen. Doch, um fuͤr Euch etwas thun zu koͤnnen, verlange ich eine Erklaͤrung von Euch. Nicht ob Ihr gethan, weß man Euch beſchuldigt, oder nicht, es bedarf ſolcher nicht unter uns, aber was vermochte Euch zu dem Geſtaͤndniß, deſſen unvermeidliche Fol⸗ gen Ihr ſo wenig zu ertragen vermoͤgt?“—

Die Spannung, in welcher das Gemuͤth der Wittwe geweſen, hatte nachgelaſſen, ein Menſch war zu ihr getreten, der Erſte ſeit langer Zeit, ſie gruͤndete einige Hoffnung, wenn guch nur