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entkraͤften zu koͤnnen durch die Mittel, die Euer Scharfſinn Euch darbietet, und andere wun⸗ derlicher Gattung, welche ich Euch mittheilen kann zu klugem Gebrauch?“—
„Si fecisti, nega,“— war des Doktors Be⸗ ſcheid,—„das iſt der erſte Grundſatz menſch⸗ lichen Rechts und das Thema zu dem Sermon eines jeglichen Defenſors an ſeinen Schutzbe⸗ fohlnen. Da Ihr nun aber einmal nicht negi⸗ ret, das heißt, nicht gelaͤugnet habt, ſondern ein⸗ geſtanden, und es damit nichts iſt, ſo will ich keinesweges, wie Andere pflegen, uͤber Geſche⸗ henes und Unabaͤnderliches viel ſprechen, ſondern mit der Verſicherung mich begnuͤgen, daß ich als ein tuͤchtiger Rechtsbeiſtand Euch des Weges fuͤhren werde, den Ihr, ehe Ihr mich um Rath gefragt, wohl oder uͤbel eingeſchlagen.“—
„Und wohin wird dieſer Weg mich fuͤhren?“ fragte kleinlaut die Wittwe.
„Hm,“— antwortete der Doktor gleichguͤltig und beinahe in dem anangenehmen Tone des fruͤ⸗ hern Schreiber eſellen, indem er mit den Fingern durch die jetzt zierlicher gekraͤuſelten Locken fuhr: „Hm— allerwertheſte Frau Bilſen, ſothaner Weg fuͤhrt, um mich der Aufrichtigkeit zu befleißigen, der


