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nicht geglaubt, ein ſo kurzer Zeitraum ſey hin⸗ reichend geweſen zu des Vernachlaͤſſigten Aus⸗ bildung, auch geſellte ſich dieſem Gedanken die verwundernde Frage ihres Bewußtſeyns, wie aus dem, deſſen Erziehung ſie ſich angenommen, uͤberhaupt nur irgend etwas werden konnte.
Es iſt ihr daher einige Befremdung nicht zu verargen, und die in derſelben hervorgeſtoßene Frage:„Wie, Du biſt es— Ihr ſeyd es, der mein Vertheidiger ſeyn ſoll und rechtlicher Bei⸗ ſtand?“—
„So iſt es,“— antwortete der junge Mann mit ſelbſtgefaͤlligem Weſen;—„ich habe Euren Wunſch vernommen, der mich herbeirief— und bin ihm um ſo eher gefolgt, da ich mich ruͤh⸗ men darf, Euer alter Bekannter zu ſeyn.“—
Das Erſcheinen eines Solchen hatte ſelbſt nach ſolchen Augenblicken, als die eben verleb⸗ ten, Beaten, die ſelten auf lange Zeit die Faſ⸗ ſung verlor, dieſelbe wiedergegeben, und mit ihr auch den Ton der Lehrerin und Vorgeſetzten, ihr ſo gelaͤufig in fruͤherer Zeit; ſie ſprach alſo bedenklich und kopfſchuͤttelnd:„Ein mehrjaͤhriger Bekannter ſeyd Ihr wohl, Herr Doktor, denn ſo nennet Ihr Euch ja, aber, daͤucht mich, ein


