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ſchwarz und lange Trauermaͤntel verhuͤllten die Maͤnner. Auch gruͤßte keiner der Voruͤbergehen⸗ den, wie damals, die am Fenſter Stehende, ſie wendeten ſcheu die Blicke von ihr, und ſah Ei⸗ ner fluͤchtig hinauf, ſo war es mit widerwilliger Neugier, wie man irgend ein merkwuͤrdiges Un⸗ gethuͤm betrachtet.
Einzeln gingen die Erſten, allmaͤhlig aber wurden die Reihen dichter, und bald vernahm man zwiſchen dem Akaziengeſtraͤuch ein Rau⸗ ſchen und ſchwerere Tritte. Sie thaten ſich auseinander, und auf den Schultern der Traͤ⸗ ger ſchwankte eine Bahre herauf mit ſchwarzem Sammet bedeckt und mit glaͤnzenden Schilden. Beate errieth den Todten, den dieſe Huͤlle ver⸗ barg, und ein unendlich widriges Gefuͤhl be⸗ ſchlich ſie, als ſie ihn errieth. Dies Gefuͤhl war die Reue nicht, wie konnte auch dieſer ein Herz ſich oöffnen, das ſo unendlich viel haͤtte bereuen muͤſ⸗ ſen, was es vollbracht nicht in der Erregung der Leidenſchaft, ſondern nach kalter Berechnung; die Mangelhaftigkeit dieſer Berechnung war es, die ſie verdroß, der Gedanke, wie es nur von ihr, die jetzt tief unter der geringſten Bettlerin ſtand, abgehan⸗ gen hatte, mit dem Lebenden das Gepraͤnge des


