Reichthums zu theilen, welches jetzt dem Sarge des Todten folgte. Dann fiel ihr Blick ab⸗ waͤrts auf die eigene, duͤrre, verfallene Geſtalt, ſie gedachte der Urſach, die es ihr unmoͤglich gemacht, anders glucklich zu ſeyn, als durch
Anderer Elend und Tod; ſie grollte mit ſich
ſelbſt, mit der Welt, mit dem Schickſal und mit dem Verſtorbenen, und ingrimmiger Hohn war die einzige Empfindung, welche dem nachfolgte, der es ſo ſchwer gebuͤßt hatte, an das Daſeyn eines Weſens gleich ihr nicht zu glauben.
In dieſer Stimmung ſah ſie den Sarg hin⸗ abgleiten in die Gruft, hoͤrte ſie die Erdſchollen vroͤhnend zuſammenſturzen uͤber dem Braͤutigam, und des Geiſtlichen Parentation. Die Laute derſelben drangen wohl zu ihr hinauf durch die Stille des Abends, ſie vernahm deutlicher noch, wie er, die Stimme erhebend, der Urſach er⸗ waͤhnte, die das wohlthaͤtige Leben eines geach⸗ teten Staatsbuͤrgers geendet, ſie hoͤrte mit dum⸗ pfer Gleichguͤltigkeit die Andeutungen an, die ſie, die Thaͤterin, betrafen, und eben ſo gleich⸗ guͤltig die erwiedernden hoͤrbaren Verwuͤnſchun⸗
gen der Zuhörer und den wehmuͤthigen S⸗
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