Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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wohlweiſe und hochloͤbliche Senat mag ganz Recht gehabt haven, daß er ſie nicht gleich her⸗ ausgelaſſen, wiewohl ich in meiner Einfalt, wie noch mehrere Leute, mir eingebildet habe, die ge⸗ ſtrengen Herren verſuͤndigten ſich an einer Hei⸗ ligen.“—

„und wie kommt es, gute Frau,“ war die zweite Frage:„daß Sie nun andern Sinnes worden?“

„Sehen Ihro Wohlweisheit,“ begann dieſe mit breiter Geſchwätzigkeit:—„Als ich ihr ge⸗ ſtern, ich ſollte es wohl nicht gethan haben, aber Unſereins iſt doch, ſo zu ſagen, auch ein Menſch, ihr in der Freude meines Herzens ſagte von ihrer Ueberſchaffung nach dem Stift, da nahm ſie das Gute ſo ruhig und ordentlich er⸗ geben hin, wie ſie auch das Boͤſe hingenom⸗ men, und war gar nicht ſo vergnuͤgt, wie ich glaubte, und klagte ordentlich, daß ſie den Kirch⸗ hof dort nicht in der Naͤhe haͤtte, wo ihre An⸗ gehorigen laͤgen. Und ich muß Ihro Wohlweis⸗ heit ſagen, das hat mich ganz erſtaunend ge⸗ ruͤhrt, denn ich dachte, wie lieb muß Die doch ihre Eltern gehabt haben und ihren Mann und ihre Kinder, weil ſie ſo gern in ihrer Naͤhe iſt,