Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Geſtern noch haͤtte ich mich herzlich gefreut uber Ihro geſtrengen Wohlweisheit Anherokunft, aber heute nicht mehr, und ich meine ſo in meinen Gedanken, ſie iſt nun vom Ueberfluß. Der Himmel iſt mein Zeuge, ich haͤtte dem geſtren⸗ gen Herrn Senator den Gaſt, von welchem er redet, von Herzen gern verabfolgen laſſen, ob ich ſchon manchen Nutzen von ihm gehabt, ab⸗ ſonderlich durch die Guͤtigkeit des wohlweiſen Herrn Senator Werzelius, aber ich denke im⸗ mer, der Vortheil, den man ziehet aus ſeines Nebenmenſchen Schaden und Jammer, bringt keinen Segen; auch habe ich große Stuͤcken auf die Frau Bilſen gehalten und ihr das Beſte gegoͤnnt, wie ich denn einem hochverehrlichen Gerichte ſelber gedeklarirt, wenn ſich die Gele⸗ genheit traf.“—

„Und nun iſt das der Fall nicht mehr?“ fragte der aufmerkſam gewordene Beamte.

„Man ſoll von ſeinem Nebenmenſchen nichts Boͤſes denken noch reden,“— lautete der Be⸗ ſcheid—„aber, Gott verzeihe mir die ſchwere Suͤnde, ich denke, die droben hat mich ange⸗ fuhrt mit ihrem Frommthun und Reden, wie ſie wohl noch Andere angefuͤhrt hat, und der hoch⸗