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pfaͤndet. Wie waͤre es, wenn ich Euch das Pfand entruͤckte, deſſen Ihr ſo gewiß zu ſeyn glaubt? Und ich will es thun. Eurem Geize zum Trotz will ich von dieſem Augenblicke an zu meinem Gott zuruͤckkehren, wenn er nun einmal da ſeyn ſoll.“——
„Schweig, Weib!“ fiel ihr Jener mit don⸗ nernder Stimme in das Wort, dann ſetzte er aber ploͤtzlich ſehr milde und beinahe ſchmeichelnd hinzu:„Schweigt, ich bitte Euch, verehrliche Frau, und vergebt meiner Heftigkeit, die ich be⸗ reue; es giebt aber auch Dinge, welche ſogar Unſereinen aus der Faſſung zu bringen ver⸗ moͤgen. Nochmals, mir thut meine Hitze leid, um ſo mehr als ſich jetzt wahrhaftige Hochach⸗ tung zu der Freundſchaft geſellt, die ich lange zu Euch getragen.“—
„Sparet Eure Schmeichelworte,“ wies ihn die Wittwe zuruͤck.„Eine andere Geſtalt haͤttet Ihr annehmen muͤſſen, ſollte ich auf ſie achten. So wohlfeil kaufet Ihr hier keinesweges. Es bleibt bei dem, was ich geſagt.— Schoͤn will ich ſeyn; und vermoͤget Ihr das nicht, ſo treibet an⸗ derwaͤrts Eure Geſchaͤfte.“—
„Und ſo ſoll ich denn abziehn, ohne dieſes


