Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Der Andere rieb vergnuͤgt die mißgeſtalteten Faͤuſte und ſprach:Ein herrliches Glaubens⸗ bekenntniß im Munde einer Frommen, und gar lieblich lautet es meinem Ohr. Aber leider, treffliche Frau, vermag ich nicht die Urſach Eu⸗ res gerechten Bedauerns hinwegzuthun; Eure Zunge war wahrhaftiger, als Ihr meintet, wahr⸗ haftiger, als Euer preiswuͤrdig Herz. Es iſt wirklich vorhanden, was Ihr oͤffentlich bekann⸗ tet, es verneinend im Innern, was ich aus Be⸗ rufspflicht oftmals verneine, es innerlich mit Schaudern bekennend; das, werthe Freundin, ſtellt, im Voruͤbergehen ſey es geſagt, zugleich den Unterſchied dar zwiſchen uns Beiden. Zweifelt nicht daran, es beſtehen in der That zwei Mächte, der einen Alles unterthan, was ſich nicht ſelbſtwillig losſagt von ihr, wie ich und Ihr es gethan; eine andere, die ſolche Ue⸗ berlaͤufer willig aufnimmt in ihren Dienſt, und ich bin ein Abgeſandter der zweiten. Seyd da⸗ her getroſt, es iſt bekannt bei uns, wie das Menſchengeſchlecht ſeine Waare hochſchaͤtzt, ſo ver⸗ legen ſie auch ſey, abſonderlich aber die werthe Perſon, ſey ſie auch beſchaffen, wie die Eure;