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mehr Werth fuͤr mich, als tauſend Verſchreibun⸗ gen. Mit fremdem Blute haſt Du den Bund beſiegelt mit mir, wenn auch mit dem eigenen nicht!“——
Und immer trotziger entgegnete ſie:„Nim⸗ mer hab' ich Blut vergoſſen, und ein Luͤgner iſt, der ſagt, ich habe es gethan!“—
Da lachte Jener in ſich hinein und ſprach: „Auch der Teufel ſelbſt, wenn er irret in ſeiner Rede, muß ſich gefallen laſſen, daß ein Weib ihn meiſtere, denn flink ſind ſie und genau in Worten, wenn es darauf ankommt, daß ſie Recht behalten im Streit.— So bitte ich denn gebuͤhrend um Verzeihung.— Nein, Du haſt kein Blut vergoſſen, ſanftmuͤthige Taube, mit eben der Wahrheit kannſt Du das von Dir ruͤhmen, als einſt das ſpaniſche Glaubensgericht; die andern Kleinigkeiten jedoch—“
„So iſt es wahr,“— unterbrach ihn ſtoͤh⸗ nend Beate, von Schauern ergriffen—„ſo iſt es doch wahr, woran ich nimmer geglaubt, ſeit ich aufhoͤrte, Kind zu ſeyn, was ich fuͤr Wahn der Thoren hielt, und nur eben gut genug fuͤr den Klugen, Jene am Narrenſeil fuͤhrend, ſei⸗ nen Weg in der Welt zu machen?“——


