Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Dienerin geraubt, welcher ein qualvoller Tod zum Lohne fuͤr lange Anhänglichkeit wurde. Dieſe Perlenzaͤhne, mit denen das Kind die ver⸗ gifteten Biſſen zermalmte, ihr dargereicht von der Wohlthätigkeit, wo faͤnden ſie auch eine beſſere Stelle, als in der Kinnlade der Moͤrderin? Billig ruͤhmte er Eure Gottesfurcht und Men⸗ ſchenliebe, auch ich habe Freude an der Gottes⸗ furcht der geiſtlichen Mutter, welche dem Pathen guͤtig den Tod ſchenkt am Jahrestage des Tauf⸗ feſtes. Seyd getroſt, ich ſage es Euch im Vor⸗ beigehn, er iſt hinuͤber der fromme Chriſt, den Euch die Kirche verdankt; eben als ich an⸗ langte, bin ich ihm begegnet auf dem Wege, den ich kam und den er geht. Wie gern ver⸗ liere ich mich im Beſchauen der Menſchenliebe, welche die Waiſen an ihrem Herzen traͤgt und ſie hegt und pflegt, die Gehorſamen und Dank⸗ baren mit Gaben und Speiſe und Trank, und ſolche nur dann erſt wechſelt, wenn fuͤr den Laͤ⸗ ſtiggewordenen ein Erſatz ſich zeigt, welche mit weiſen Scharfblick ſolch kuͤnftigen Erſatz ſchon gefunden im knabenhaften Bruder der gemordeten Schweſter; der Menſchenliebe, wel⸗ che nicht genug zu thun glaubt, ſo ſie nur