Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Wir Beide loben ihn nicht, verſetzte der Andere mit hohler Stimme, dann fuhr er ſpott⸗ laͤchelnd fort:So ſehe ich meine Freunde am liebſten; Schade nur, daß der werthe Braͤutigam den Anblick entbehren muß, der ihm die Witt⸗ we darſtellt, freilich nicht, wie ſie ſeyn ſoll, aber doch wie ſie iſt. Dann wuͤrde er unfehlbar be⸗ greifen, warum die holde Braut ſo lang gezoͤ⸗ gert hat, ihn zu begluͤcken durch ihren Beſitz, warum, ehe das alte Trauerjahr um war, ein neues beginnen ſollte fuͤr ſie mit ſeinem Hin⸗ ſcheiden, ehe er noch die Erſehnte ſein genannt. Ich meine nicht, er wuͤrde große Freude haben an den leiblichen Reizen, welche hier wie hinge⸗ worfenes Gepaͤck am Boden liegen, wie an den Reizen der Seele, deren ſie gleichſam abgethan wie in lobenswerther Aufrichtigkeit, als aͤcht wie jene, und die einen zu den andern ge⸗ hoͤrig. Ich aber habe Gefallen daran, koͤſtlich ſcheint mir dieſer Sammet, deſſen Verſagen dem verſtorbenen Herrn Gemahl einen Imbiß berei⸗ tet, dem aͤhnlich, mit welchem ſeiner Wittwe Freigebigkeit heute mich bedacht, dem er freilich beſſer bekommt, als ihm; ein herrlicher Schmuck ſind dieſe Locken, dem Leichnam der frommen