aus dem Folgenden erhellet, ihr ſelbige ganz wohl bekannt war. Ich bin ein aufrichtiger Mann, zumal in Geſchaͤften, und es iſt uber⸗ haupt gut, daß Jemand, der in ein Ehebuͤnd⸗ niß tritt, wiſſe, wie er daran ſey mit der Braut und ihrem Vermoͤgen. Es koͤnnte vielleicht ein Irrthum obwalten uͤber das letztere, ſonderlich wenn es der Braut gefallen haben ſollte, in ihrem Bilan erwaͤhnte Kleinigkeit hinwegzu⸗ laſſen als bereits entrichtet. Das wuͤrde wohl,“ ſetzte er huſtend hinzu und lachend, als ſage er die allerangenehmſten Dinge,„das wuͤrde denn wohl dem ehrſamen Herrn ein wenig beftemd⸗ lich ſeyn, auch wohl ſein Vertrauen zur kuͤnfti⸗ gen Frau Gemahlin in derlei Dingen erſchuͤt⸗ tern, und in andern.“
Er ſchaute bei dieſen Worten ſo feſt und lauernd in das Antlitz der ſchoͤnen Wittwe, als ſey er im Voraus uberzeugt, daß eine ſolche kleine Vergeßlichkeit wirklich ſtattgefunden, und vielleicht hätte Mancher, der Frau Beaten in dieſem Augenblicke beobachtete, ſolche Vermu⸗ thung getheilt; eine finſtere Wolke des Unmuths lagerte ſich auf ihre Stirn, und den verzoge⸗ nen Mund ſchien die Betroffenheit zu ſchließen⸗


