Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

unlieblicher Zutraulichkeit;Hausmannskoſt, da⸗ mit bin ich zufrieden, aber nur bald. Sechs oder acht Gerichte Gerngeſehn, denn gern geſehen bin ich doch hier, wenigſtens ſagt es die ver⸗ ehrliche Frau Bilſen.

Die verehrliche Frau that der Ungeduld des angenehmen Gaſtes Genuͤge durch einen Zug an der Klingelſchnur. Urſula erſchien, und auf den Befehl der Gebieterin ward die ganze Abend⸗ mahlzeit zugleich herbeigebracht in verdeckten Schuͤſſeln, einige derſelben auf zierlichen Waͤrm⸗ pfannen. Drauf verabſchiedete die Gebieterin die Zofe mit der Weiſung, ſich nicht um den Dienſt bei Tiſche, wohl aber ſorgfaͤltig um genuͤgende Bewirthung Herrn Blondins zu bekuͤmmern.

So iſt es recht! aͤußerte ſich beifaͤllig der Herr des ſchwarzen Herrnzeine gute Mahl⸗ zeit und ohne Bedienung, welche Einem auf den Mund ſieht und auf die Finger; die mag ich dabei nicht leiden, zumal wenn man von Ge⸗ ſchaͤften zu reden hat, die ich am liebſten ab⸗ thue bei Tiſch, zwiſchen Teller und Flaſche.

Trotz dieſer Vorbereitung auf ein hoͤchſt un⸗ erfreuliches Tafelgeſpraͤch, fuͤhrte die Wittwe