Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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„Ach, was iſt die geſtrenge Frau doch fuͤr eine gute, mildthaͤtige Herrſchaft!“ ruͤhmte die gefuͤgige Liebedienerin,„gleich gut gegen Jeder⸗ mann, gegen arm und reich. Na, was an mir liegt, werde ich thun, und wie der ſchwarze Herr Kammerdiener alle meine Töpfe und Tie⸗ gel die Muſterung paſſiren und nichts, was drin war, ſich entgehen laſſen, ſo ſoll mir auch nichts entgehen, was ihn betrifft und ſei⸗ nen Herrn, denn ich bin lange in der Reſidenz geweſen, und weiß mit gereiſten Leuten zu reden. Jetzt aber fertige die geſtrenge Frau mich ab, denn es iſt hohe Zeit, und ich habe doch noch allerlei zu thun.—

Als ſie darauf von Frau Bilſen erhielt, was ſich nach einem tiefen aber zoͤgernden Griff in den Geldbeutel in der Hand derſelben befand, rief ſie, erſtaunt uͤber die ungewohnte Verſchwen⸗ dung:„Je du mein Gottchen, das ſoll ein Souper werden, wie es meine ſelige Frau Ba⸗ ronin niemals gehabt; aber freilich, die Frau Baronin war die Wittwe eines Kavaliers, die geſtrenge Frau aber iſt die Braut eines reichen Herrn Senators.“— Hier wandte ſie ſich, um zu gehen, in der Thuͤr aber kehrte ſie noch um