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Blondin Kiſtchen und Kaͤſtchen ſehn laſſen, und die waren voll von Juwelen und Perlen, wie in gemeine Baumwolle eingepackt in vſtindiſche Shawls, in aͤchte Shawls, ſage ich der Frau, wie ſie die Fuͤrſtin in unſerer Reſidenz nicht hat, viel weniger die Frau Buͤrgermeiſterin hier, die nur franzoͤſiſche Waare traͤgt und ſie noch ſo lange waſchen und faͤrben laͤßt, als ein Fa⸗ den daran iſt. Und der eine Mantelſack iſt voll von Golde und ſo ſchwer, daß der Mohr und der Poſtillon dran ſchleppen muͤſſen uͤber Macht die Treppe hinauf; das iſt aber nur das kleine Geld zur Reiſe, ſagt Herr Blondin, in dem Taſchenbuche aber ſtecken Banknoten und Wech⸗ ſel fuͤr viele hunderttauſend Millionen.“— „Glaube die geſtrenge Frau was ſie will,“ unterbrach ſie das Gelaͤchter, zu dem die un⸗ willkuͤhrlich immer aufmerkſamer und ernſter werdende Gebieterin ſich zwang;„es iſt doch ſo, wie ich ſage, und ich will das Leben nicht haben, wenn es nicht an dem iſt. Aber, ſo grauſam reich der Herr auch ſeyn mag, ein Braͤutigam iſt er doch nicht, wenigſtens wurde ich mich ſehr beſinnen, wenn er mich wollte. Erſtlich ſoll er ganz erſchrecklich geizig ſeyn, ſagt


