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Herr Blondin, und wenn er mit einem Pfen⸗ nig einem Chriſtenmenſchen das Leben retten koͤnnte, ſo thaͤt' er es nicht, und iſt ihm Je⸗ mand hundert Gulden ſchuldig geweſen, gleich⸗ viel, ob er die Banknoten zum Fidibus gemacht hat, aber haben mußte er ſie zu Heller und
. Pfennig, und ſollte der Schuldner druͤber an
den Bettelſtab kommen mit Weib und Kind⸗ Und dann, ſo viel Geld und Juwelen er hat, ſo viel Krankheiten hat er auch. Engbraͤſtig iſt er und ſchwindſuͤchtig, und hat die Gicht und das Podagra und Ohnmachten alle Tage, und die Starrſucht und die fallende Sucht und An⸗ faͤlle vom Schlage.“—
Wie ſich aus tiefem Nachdenken ermunternd, warf Frau Bilſen fluchtig die Worte hin:„Der arme Mann! Ja wohl arm, trotz ſeines Reich⸗ thums, der doch wohl bedeutend ſeyn mag, hat auch Herr Blondin ein wenig uͤbertrieben. Al⸗ ſo der Starrſucht iſt er unterworfen und An⸗ faͤllen vom Schlage?“——
„Allem Beiden,“ verſicherte Urſula,„und noch Mehrerm, was ich vergeſſen habe, und ſo ſtark, daß auf dem Wege vom Hafen hieher der Mohr wohl ſechsmal geglaubt hat, es waͤre rein


