Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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auf erlaubtem Wege uͤberſtieg. Vor einigen Stunden,“ fuhr ſie mit einem ausdruckvollen Blicke fort,„vor wenigen Stunden hätte ich meiner Hoffnung, meinen Wuͤnſchen, ſo lieb ſie mir auch geworden, zwar trauernd entſagt, aber doch hätte ich ſie aufgegeben, jetzt nicht mehr, jetzt, ich fuͤhle es, kann ich ſie nicht mehr aus meinem Hetzen reißen, ohne daß es ver⸗ blute.“—

Geruͤhrt durch die Andeutung ſo zarten und doch lebhaften Gefuhls, geſchmeichelt durch ſeinen Bezug auf ihn ſelbſt, rief der Senator: „Ihr habt Recht, wie immer, und jedes Eurer Worte ſchmuͤckt meine Zukunft mit einer neuen Hoffnung. Ihr ſehet mich bereit, Euch zu will⸗ fahren, jetzt wie immerdar.— Sprechet nur, gebietet.— Wie vermag ich es, Eure Zweifel zu loͤſen und Euer Vertrauen zu gewinnen?“—

„Und iſt es an mir, Euch das zu ſagen?“ gegenfragte die Wittwe mit gedaͤmpfter Stimme. Sch aber, ich weiß es,“ antwortete der Entzuͤckte.„Ich eile, zu verfuͤgen, was nothwen⸗ dig iſt zu dergleichen Vorhaben, und in wenig Tagen beſtaͤtigt die rechtskraͤftige Schrift eines Ehrenmannes ſein aus ganzem Herzen geſpro⸗ 5*