Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ich ſtellte Euch in eine Reihe mit dieſen, ich konnte thoͤricht ein Gluͤck verſcherzen, das ich, obwohl vielleicht es nicht verdienend, doch in ſeinem ganzen Werthe erkannt? Mißtrauet Ihr mir wirklich in ſolchem Grade?“—

Die Wittwe erwiederte ſanft aber feſt:„Ich mißttaue Euch nicht, deß ſey das Geſtaͤndniß Zeuge, welches Ihr vernommen habt, doch moͤget Ihr mir auch Vorſicht, ja ein wenig Aengſtlich⸗ keit nicht verargen, bei dem, was das ganze Leben unſers Geſchlechtes umfaßt, waͤhrend es dem Euren hoͤchſtens als eine ſeiner ernſtern Er⸗ ſcheinungen gilt. Im Umgange mit Solchen, deren Ihr erwaͤhntet, habt Ihr den Sinn der Frauen nicht kennen gelernt, am mindeſten derer unter ihnen, welche die Pflicht im Auge hatten, das Gebot Gottes und ihre eigene Wuͤrde, Sol⸗ cher, zu denen ich zu gehoͤren glaube durch den Beiſtand des Himmels. Glaubet nicht, daß ein Herz, welches jene als Richtſchnur erkennet, darum weniger ein menſchlicher fuͤhlendes Herz ſey. Je enger die Schranken ſind, die jene Empfindungen umſchließen, je mehr gewinnen ſie an Kraft in ſich ſelbſt, je maͤchtiger werden ſie aufgeregt durch das, was dieſe Schranken