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chenes Wort, daß Ihr Herrin ſeyd uͤber Alles, was er ſein nennt, uͤber ſein Habe, uͤber ihn ſelbſt!“—— „Vertrauen um Vertrauen,“— entgegnete ſie,—„nicht einſeitig darf ſolche Großmuth ſeyn, auch mich binde ein gleiches Verſprechen. — So geſchehe es denn und mit dem Ablaufe des Trauerjahres bin ich die Eure.“— „Braͤutigam und Braut!“ rief der Erſte, und:„Braͤutigam und Braut 1 wiederholte die Letztere leiſe in ſeinen Armen⸗ Da fuͤhrte er ſie zu dem Bildniſſe des verſtorbenen Bilſen und ſprach:„Hier vor dem Abgeſchiedenen laſſet uns das Buͤndniß ſchließen fuͤr Leben und Tod, iſt es doch, als freue er ſich, daß das, was ihm das Liebſte war auf der Welt, in die Hand desjenigen uͤbergehe, der Euch ein treuer und zärtlicher Freund ſeyn wird, wie er ſelbſt es ge⸗ weſen.“— Beate aber wandte ſich ſcheu ab⸗ waͤrts von dem Gemaͤlde, und fluͤſterte mit ſtok⸗ kender Stimme:„Laßt das, mein Freund, ich bitte Euch, mir iſt es vielmehr, als zuͤrne er auf mich, daß ich ſo fruͤh ſchon die Zuſage ge⸗ brochen, die ich ihm gab, ſein Andenken zu be⸗ wahren, daß ich die Pflicht der Hausfrau, die


