Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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eine Weile, die Locken ſeines kuͤnſtlich nachlaͤſſi⸗ gen Haarbaues uͤber die eingefallenen Schlaͤfe ziehend, denen ſie fremd waren, und mit ſeinen Ringen ſpielend und ſeiner Uhrkette, als wolle er Haltung gewinnen fuͤr das folgende Geſpraͤch.

Endlich begann er es mit dieſen Worten: „Ihr habt, verehrte Frau, mich zu Euch beſchei⸗ den laſſen durch einen Zettel, welchen ich geſtern erhielt und ſo komme ich denn zum zweiten Male

bereits, Euern Wunſch und Begehr zu verneh⸗

men.“—

„Es iſt ſehr guͤtig von Euch, Herr Senator,“ antwortete die Wittwe eben ſo verbindlich,„daß Ihr meine Bitte ſtattfinden ließet. Entſchul⸗ diget mich darum, daß Ihr mich nicht daheim gefunden; jeder Tag hat ſeine Beſchaͤftigung, die wichtigſte und unerlaͤßlichſte aber der Tag des Herrn. Ihr ſeyd wohl anderer Meinung, als ein vielgereiſeter, hochgebildeter Mann, Ihr werdet es aber der einfachen Frau zu Gute hal⸗ ten, wenn ſie an dem haͤlt, was ihr von Jugend auf troͤſtlich und befriedigend erſchienen.“—

„Gewiß halte ich's der zu Gut,“ verſicherte er;„denn was auch meine Meinung ſey von dergleichen Dingen, ſo haſſ ich doch die Frei⸗